Mittelmeer-Kreuzfahrt: Routen, Tipps & Sehenswürdigkeiten

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Mittelmeer-Kreuzfahrt: Routen, Tipps & Sehenswürdigkeiten

Mittelmeer-Kreuzfahrten führen dich in pulsierende Metropolen, zu malerischen Hafenstädten und an wundervolle Strände. Kultur, Sightseeing, Shopping und Entspannung lassen sich bei einer Reise durch das Mittelmeer perfekt miteinander kombinieren. Dieses Reisegebiet wird ganzjährig von unterschiedlichen Reedereien angeboten. Anders als zum Beispiel in der Karibik, muss hier nicht auf die Hurrikansaison geachtet werden. Und auch, wenn es zum Winter hin im Mittelmeerraum durchaus mal frostig werden kann, ist es dort trotzdem oft angenehmer als in Deutschland. Außerdem sind die Reisepreise für diese Jahreszeit sehr attraktiv. In der Regel herrscht fast ganzjährig eine Art Sonnen- oder Schönwettergarantie (je nach Gebiet). Dass eine Reise im Mittelmeergebiet komplett „ins Wasser fällt“, ist eher unwahrscheinlich.

Ein weiterer Vorteil findet sich in den bequemen Anreisemöglichkeiten. Die Starthäfen sind per Flugzeug in relativ kurzer Flugzeit zu erreichen. Gegebenenfalls kann die Anreise sogar per Zug oder Auto erfolgen. So haben auch Leute, die unter Flugangst leiden die Möglichkeit, einen entspannten Urlaub in der Sonne zu verbringen. Die Routenvielfalt im Mittelmeer ist so groß, dass du etliche Kreuzfahrten machen kannst, bevor du alle Anlaufhäfen einmal gesehen hast. Dadurch kannst du deine persönlichen Vorlieben in die Reiseplanung einbeziehen.

Gleiches gilt für Schiffe und Reedereien. So ziemlich alle namhaften Reedereien setzen Schiffe im Mittelmeerraum ein. Selbst die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt sind immer mal wieder auf diesen Routen im Einsatz. So kommt es auch an Seetagen, die es auf einigen Routen gibt, keinesfalls zu Langeweile.

Routen für Mittelmeer-Kreuzfahrten

Die Routen lassen sich grob in westliches Mittelmeer, zentrales Mittelmeer und östliches Mittelmeer einteilen.

Im westlichen Mittelmeer warten faszinierende Hafenstädte wie Barcelona, Marseille, Valencia oder Palma de Mallorca. Es geht entlang der spanischen Küste oder nach Gibraltar.

Das zentrale Mittelmeer steht vorwiegend für das italienische Dolce Vita. Sizilien lockt mit Städten wie Messina und Palermo. Hier kannst du ein Highlight erleben, wenn das Schiff an der Insel Stromboli mit ihrem gleichnamigen Vulkan vorbeifährt.

Im östlichen Mittelmeer ist griechisches Inselhopping angesagt. Orientalische Kultur wartet derweil in Istanbul auf dich und einige Routen beinhalten eine Bosporus-Passage und gehen bis ins Schwarze Meer. Zu den gängigsten Starthäfen gehören unter anderem Barcelona, Palma de Mallorca oder auch Genua.

Nicht selten vermischen sich die Fahrtziele. Gerne werden auch Kombinationen in andere Fahrtgebiete genutzt. Häufig geht es dabei noch weiter zu den Kanaren. Beliebt sind ebenfalls Transatlantik-Kreuzfahrten, die erst ein paar Zielhäfen im Mittelmeer ansteuern, um dann mit vielen Seetagen über den Atlantik nach Amerika zu fahren.

2 Tage

Eine Kurzreise zum Schnuppern geht von Marseille aus nach Genua und auch für die umgekehrte Richtung ist so eine zweitägige Minikreuzfahrt buchbar. Abfahrt am Starthafen ist jeweils abends und die Ankunft erfolgt früh morgens.

3 Tage

Von Genua aus kannst du eine dreitägige Reise in die von Künstler Antoni Gaudí geprägte Metropole Barcelona machen. Am Tag dazwischen liegt das Schiff in Marseille.

Eine andere dreitägige Tour startet in Marseille und führt über Genua nach Barcelona. Wer in Barcelona an Bord gehen möchte, kann eine dreitägige Reise über Marseille nach Savona buchen.

4 Tage

Ebenfalls ab Barcelona führt eine Reise über Marseille und Genua zurück in die Hauptstadt der Region Katalonien.

In Marseille beginnt eine viertägige Kreuzfahrt, die mit Zwischenstopps in Genua und Neapel Palermo als Endziel hat.

Die Jeckliner-Kreuzfahrt verbindet Karnevalsfeeling mit einer Mittelmeer-Kreuzfahrt. Das närrische Treiben beginnt in Palma de Mallorca. Nach einem Seetag erreicht der Jeckliner Montpellier und setzt die Reise zur Partyinsel Ibiza fort. Einen Tag später endet sie wieder in Palma de Mallorca.

5 Tage

Eine kurze Auszeit am Adriatischen Meer verspricht die fünftägige Kreuzfahrt, die zuerst von Venedig nach Ravenna führt. Im Anschluss warten Kotor und Split. Am fünften Tag macht das Schiff wieder in Venedig fest.

Auf einer anderen Route ab Venedig verbringst du vor der Rückkehr zum selben Hafen jeweils einen Tag in Split, Zadar und Koper.

Nizza ist der Ausgangs- und Endpunkt für eine Fahrt durch das westliche Mittelmeer. Auf der Reise legt das Schiff in Olbia, Portoferraio und Livorno an.

6 Tage

In Bari geht es an Bord und von dort aus wartet Griechenland. Angefahren werden Kerkyra, Piräus, Mykonos und Santorin. Bevor es zurück nach Bari geht, steht ein erholsamer Tag auf See auf dem Programm.

Eine weitere sechstägige Kreuzfahrt führt von Barcelona nach Savona, Neapel, Catania und Valletta. Nach einem Tag auf See erreicht das Schiff am Ende erneut Barcelona.

7 Tage

Die gängigste Reisedauer bei Mittelmeer-Kreuzfahrten bietet unzählige Routenmodelle. So kannst du von Marseille aus eine Reise über Genua, Civitavecchia (Rom), Palermo, Cagliari, Palma de Mallorca und Valencia zurück in die französische Hafenstadt machen.

Eine andere Reiseroute birgt mehr Erholung auf See und beginnt in Palma de Mallorca. Nach einem Seetag erreicht das Schiff La Spezia von wo aus es anschließend nach Civitavecchia geht. Vor der Ankunft in Marseille bleibt das Schiff einen weiteren Tag auf See. Bevor es seine Rückreise nach Palma de Mallorca antritt, legt es in Barcelona an.

Kotor ist der erste Halt einer Kreuzfahrt, die in Venedig startet. Der weitere Verlauf der Route ist Kerkyra, Argostoli, Santorin, Seetag und Dubrovnik. Am letzten Tag erfolgt die Ausschiffung in Venedig.

8 Tage

Der Reisebeginn einer achttägigen Mittelmeertour ist in Barcelona. Von dort aus steuert das Schiff zuerst Mahón an. Weiter geht es nach Ibiza, wo auch erst am späteren Abend wieder abgelegt wird. Im Anschluss an den ersten Seetag dieser Mittelmeer-Kreuzfahrt erreichst du Malaga. Nach zwei weiteren Tagen auf See endet die Reise in Las Palmas.

In Triest geht es an Bord, um nach einem Seetag Halt in Dubrovnik zu machen. Die nächsten Ziele sind Kotor und Bari. Am sechsten Tag wartet Erholung auf See, bevor Catania und La Valletta die Schlusspunkte dieser Reise setzen.

9 Tage

Ab Marseille führt dich eine Reise zuerst nach Genua. Vor der Ankunft in Malaga ist das Schiff einen Tag lang auf dem Meer unterwegs. Das nächste Ziel ist Casablanca. Zwischen zwei weiteren Seetagen geht es zum Landgang in Lissabon. Bevor die Kreuzfahrt in Marseille endet, erreicht das Schiff noch Barcelona.

Zwei Erholungstage auf See bietet eine Route ab/bis Civitavecchia. Dazwischen erkundest du Mykonos, Piräus, Santorin, Valletta, Messina und Neapel.

10 Tage

Auf einer zehntägigen Reise ab Savona steuert das Schiff zuerst den Hafen von Marseille an. Auf den anschließenden Seetag folgt Malaga. Den nächsten Tag verbringst du ebenfalls auf See, wo das Schiff sich auf dem Weg nach Lissabon befindet. Dort hast du Gelegenheit, auch das Nachtleben von Lissabon zu erleben, denn die Weiterfahrt nach Cádiz wird erst am nächsten Tag fortgesetzt. Im Anschluss an den dritten Seetag dieser Reise macht das Schiff morgens in Barcelona fest. Mittags erfolgt die Rückreise nach Savona.

Start- und Zielort einer weiteren Reise ist Palma de Mallorca. Nach einem Tag auf See warten Malaga, Cádiz und Lissabon. Auf dem Weg nach Gibraltar verbringt das Schiff einen weiteren Tag auf dem Meer und auch die Weiterfahrt nach Valencia dauert einen ganzen Tag. Letztes Ziel vor der Rückkehr nach Palma de Mallorca ist Barcelona.

11 Tage

Von Genua aus führt dich eine Route zuerst nach Marseille und Barcelona. Der folgende Tag bietet Erholung auf See, während das Schiff sich auf dem Weg nach Valletta befindet. Kerkyra, Katakolon, Heraklion und Piräus stehen als Nächstes auf dem Programm. Vor der Ankunft in Civitavecchia steht ein weiterer Seetag. Einen Tag später endet die Reise wieder in Genua.

Ein Abstecher auf die Blumeninsel Madeira gehört zu einer Kreuzfahrtroute, die ihren Beginn in Civitavecchia hat. Erster Anlaufhafen nach Reisebeginn ist Genua gefolgt von einem Seetag und Malaga. Bei einem weiteren Tag auf See nimmt das Schiff Kurs auf Funchal (Madeira) um dann weiter nach Santa Cruz de Tenerife zu fahren. Auf dem weiteren Weg nach Tanger und Cartagena gibt es den dritten von vier Seetagen. An Seetag Nummer vier befindet sich das Schiff auf dem Rückweg nach Civitavecchia.

12 Tage

Reisebeginn dieser zwölftägigen Mittelmeer-Kreuzfahrt ist in Venedig. Sie bringt dich als erstes nach Kotor. Nächster Hafen ist Dubrovnik gefolgt von Kerkyra, Santorin, Piräus und Mykonos. Mit einem Seetag dazwischen setzt sich die Reise nach Neapel fort. Mit Civitavecchia und Livorno folgen zwei weitere Landgänge in Italien. Das nächste Ziel heißt Marseille, bevor es zum Endhafen in Barcelona geht.

Bei der nachfolgenden Route dient Barcelona als Start- und Zielhafen. Gleich zu Beginn gibt es einen Seetag und an Tag drei liegt das Schiff in Valletta. An einem weiteren Seetag wird Santorin als nächstes Ziel angesteuert. Von dort aus geht es nach Mykonos. Ein weiterer Tag auf See dient für die Fahrt nach Italien. Erster Hafen dort ist Neapel. Anschließend geht es nach Civitavecchia und Livorno. Einen Tag später erreicht das Schiff Cannes. Mit Zwischenstopp in Palma de Mallorca neigt sich die Reise dann dem Ende in Barcelona entgegen.

13 Tage

Von Civitavecchia fährt das Kreuzfahrtschiff nach Neapel. Auf dem Weg zum nächsten Hafen von Piräus durchquert es die Straße von Messina. Auf Piräus folgen Kusadasi, Rhodos, Limassol, Ashdod und Haifa mit einem Overnight-Stopp. Den Folgetag verbringen die Passagiere auf See. Nach einem Landgang in Heraklion nimmt das Schiff Kurs zurück nach Civitavecchia, wo zuvor noch ein Seetag genossen werden kann.

14 Tage

Der Start einer vierzehntägigen Mittelmeer-Kreuzfahrt beginnt in Valletta. Im Anschluss an einen Seetag geht es als erstes in Piräus von Bord und von dort aus weiter nach Souda, Katakolon und Zakinthos. Zwischenzeitlich dient Valletta nach einem weiteren Seetag als Zwischenstation, von wo es abends mit dem dritten Seetag nach Civitavecchia geht. Livorno, Monte Carlo und Ajaccio (Korsika) schließen sich an. Bei einem letzten Tag auf See erfolgt die Rückreise nach Valletta.

In Barcelona beginnt eine Reise, die im Anschluss an einen Seetag nach Gibraltar führt. Zwischen der Abfahrt und der Ankunft am nächsten Hafen in Marseille liegt ein weiterer erholsamer Tag auf See. Die anschließenden Zielhäfen lauten Genua, Livorno, Civitavecchia und Salerno. Es folgt der nächste Seetag mit der Weiterfahrt nach Kotor. Einen Tag später kann Kerkyra erkundet werden. Von dort aus setzt sich die Reise nach Chania und Mykonos fort, bevor sie in Piräus endet.

15 Tage

Eine Mittelmeer-Kreuzfahrt über 15 Tage beginnt mit der Abfahrt in La Valletta und einem Seetag. Der weitere Reiseverlauf: Neapel, Civitavecchia, Bastia, Toulon, Palamós, Barcelona und nochmals Palamós, St. Tropez, Portofino, Portovenere, Le Lavandou und Sète. Die Ausschiffung findet am darauffolgenden Tag in Barcelona statt.

17 Tage

Nach der Einschiffung in Barcelona geht es auf dieser siebzehntägigen Reise nach Palamós, Sète, Monte Carlo und Toulon. Ajaccio, Livorno und Civitavecchia folgen. Zurück in Frankreich wartet Bastia, bevor es nach Ponza geht. Die nächsten Ziele lauten Amalfi, Trapani, Mgarr und Valletta, wo das Schiff über Nacht bleibt. Ein Seetag läutet die Fahrt nach Griechenland ein, wo vor dem Ende in Piräus noch Santorin und Paros angelaufen werden.

Kreuzfahrthäfen und Sehenswürdigkeiten auf Mittelmeer-Routen

Marseille

Die französische Hafenstadt liegt am Golf du Lion und zählt zu den wichtigsten Hafenstädten Europas. In der Feriengegend Provence liegend, zeigt sie sich ihren Besuchern als malerische Mittelmeermetropole. 2013 war Marseille Kulturhauptstadt und bietet diesbezüglich viele Möglichkeiten, um kulturelle Eindrücke zu sammeln. Die Stadt versprüht ein besonderes Flair und schicke Cafés laden zum Verweilen ein. Kleinere Kreuzfahrtschiffe legen im Port de la Joilette nahe dem Stadtzentrum an. Etwa acht Kilometer außerhalb der Stadt befindet sich der Grand Port Maritime de Marseille, wo die größeren Schiffe (ab 200 Meter Länge) festmachen. Von dort kannst du bequem und recht kostengünstig öffentliche Verkehrsmittel ins Stadtzentrum nehmen.

Sehenswürdigkeiten

Mit dem Bus von der Bushaltestelle Littoral Vallousie am Ausgang des Hafens gelangst du direkt zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten, dem Vieux Port (Alter Hafen). Er bildet rund um den belebten Yachthafen quasi das Stadtzentrum. Stilvolle Restaurants und Cafés direkt am Wasser laden zum Verweilen in ganz besonderer Atmosphäre ein. Der Fisch und die Meeresfrüchte kommen hier direkt vom Fischmarkt am Kai. In unmittelbarer Nähe wartet bereits der nächste sehenswerte Ort in Marseille. Die Festung Fort Saint-Jean steht seit 1964 unter Denkmalschutz. Ihr markanten Türme eröffnen einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und das Meer.

Ebenfalls vom Vieux Port gut zu erreichen sind die pulsierenden Einkaufsstraßen im Zentrum. Bei einem Bummel solltest du unbedingt die Rue Saint-Ferréol mit ihrer Spezialitäten-Boutique aufsuchen. Feinste Schokolade, Gewürze und hochwertige Olivenöle sind nicht nur gute Mitbringsel für die Familie, sondern auch ein schönes eigenes Andenken, um den Urlaub zu Hause zu verlängern.

Die Wallfahrtskirche Notre-Dame de la Garde ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten in Marseille. Das Bauwerk steht auf einer Anhöhe von 161 Metern und verzaubert im Inneren durch kleine Schiffsmobiles und viele Mosaike.

Genua

Genua ist die Stadt der vielen Treppenwege. Die als Creuse bezeichneten Hohlwege sind mit Ziegelsteinen gepflastert und führen zu den Kämmen der kleinen Täler. In Genua befindet sich der größte Seehafen Italiens. Dieses gilt sowohl in Bezug auf die Umschlagszahlen als auch auf die Fläche. Die Terminals Ponte dei Mille und Ponte Andrea Doria werden für Passagierschiffe genutzt und liegen sehr zentral. Von dort aus kannst du bequem einen Spaziergang in die Altstadt machen.

Sehenswürdigkeiten

Nicht nur durch die Nähe zum Hafen solltest du dir unbedingt einen Bummel durch die Altstadt gönnen. Sie gehört nämlich zu den größten Altstädten Europas. 2004 wurden im Zuge des Kulturstadtjahres umfassende Umgestaltungen und Restaurierungen vorgenommen. Du findest hier tolle Palazzi und das mutmaßliche Geburtshaus von Kolumbus.

Einen beeindruckenden Blick auf den Hafen und die Altstadt erlangt man beim Schlendern über die Aussichtspromenade Spianata del Castelletto. Erreicht wird sie über einen alten Lift (Ascensore della Spianata Castelletto) bei der Piazza Portello. Von dort aus geht es ebenfalls zu einer anderen Sehenswürdigkeit Genuas: die Parkanlage Villetta di Negro. Vorbei an Grotten und Kaskaden steht am oberen Parkende das Museo d’Arte Orientale, in dem es orientalische Kunst zu sehen gibt.

Barcelona

Beeindruckende Bau- und Kunstwerke, ein Stadtbild, welches maßgeblich vom berühmten Künstler Antoni Gaudí geprägt ist, ansehnlicher Fußball oder La Rambla mit all ihren Köstlichkeiten und Straßenkünstlern. Das alles und vieles mehr ist Barcelona. Die pulsierende Metropole der Region Katalonien gehört sicher zu den Highlights einer Mittelmeer-Kreuzfahrt. Im Hafen von Barcelona sind sieben Terminals für Kreuzfahrer bestimmt. Die Terminals befinden sich maximal etwa zwei Kilometer von der Rambla entfernt. Je nachdem, wo das Schiff anlegt, kann die belebte Promenade sogar innerhalb von zehn Gehminuten erreicht werden. Es fährt aber auch ein blauer Shuttlebus, der Kreuzfahrer bis zum Christopher Columbus-Denkmal direkt an La Rambla bringt.

Sehenswürdigkeiten

Mit dem Christopher Columbus-Denkmal und La Rambla sind die ersten Sehenswürdigkeiten der Stadt schon kurz nach Verlassen des Schiffes erreicht. Geht man die rund 1,2 Kilometer lange Promenade entlang, erwartet einen ein buntes Treiben aus Künstlern, kleinen Geschäften mit Souvenirs und Restaurants. Historische Prachtbauten säumen ihren Weg bis zur Plaça de Catalunya.

Die La Boqueria liegt ebenfalls an diesem Weg und ist eine Markthalle, in der es allerhand frische Köstlichkeiten wie Obst, Fisch, Gemüse oder spanische Spezialitäten gibt. Die Waren werden sehr hübsch präsentiert, sodass sich ein Gang auch dann lohnt, wenn man nichts kaufen oder essen möchte.

Ohne die Sagrada Familia zu sehen, sollte niemand Barcelona verlassen. An der von Gaudi entworfenen Kathedrale wird vermutlich noch bis 2026 gebaut. Bunte Mosaike und der berühmte Salamander warten im Park Güell. Die Besucherzahl pro Stunde in diesem Teil des Parks ist begrenzt und es ist nicht kostenlos. Wer sich die Wartezeit verkürzen will, schlendert derweil kostenlos durch den Rest des Parks, genießt die herrliche Aussicht auf die Stadt oder hört einem der Musiker zu, die immer wieder mal für tolle Klänge sorgen.

Weiter auf den Spuren Gaudis wandern kann man bei einer Besichtigung der Wohngebäude Casa Mila sowie Casa Batllo. Das Gotische Viertel lockt mit der Kathedrale von Barcelona und den Plätzen Plaça Sant Jaume sowie Plaça Reial. Es liegt im historischen Stadtzentrum.

Kommt man als Fußballfan nach Barcelona, führt kein Weg am berühmten Camp Nou Stadion vorbei. In der Spielstätte des großen FC Barcelona und dem angrenzenden Museum des Clubs wird Fußballgeschichte lebendig. Sollte an deinem Besuchertag ein Spiel stattfinden, lohnt es sich, am Stadion nach Karten zu schauen. Anders, als bei den meisten Spielen der Fußball Bundesliga gibt es dort oft auch an der Tageskasse noch Eintrittskarten. Einige Geschäfte auf der Rambla verkaufen ebenfalls am Spieltag noch Tickets, jedoch sind die Preise dort bedeutend höher.

Palma (de Mallorca)

Lange brachten viele die Hauptstadt von Mallorca nur mit Ballermann 6 und Party in Verbindung. Dabei bietet die Stadt so viel mehr. Offiziell lautet der Name nur noch Palma, nachdem 2016 zum zweiten Mal der Zusatz „de Mallorca“ gelöscht wurde. Beim Buchen von Kreuzfahrten wird dir aber oft noch der vollständige Name begegnen. Der Hafen liegt direkt in der Stadt. Über eine Promenade lässt es sich entspannt mit Blick auf Kreuzfahrtschiffe und Yachten flanieren. Für den Weg in die Altstadt empfiehlt sich der Shuttle, da es je nach Liegeplatz ein etwa neunzigminütiger Fußmarsch werden könnte.

Sehenswürdigkeiten

Castell de Bellver heißt die architektonisch besondere Burg etwa drei Kilometer abseits des Stadtzentrums. Durch ihre runde Bauart ist sie einzigartig in ganz Europa. Besonders beeindruckend durch ihre Größe kommt die Kathedrale von Palma daher. Sie besitzt die größte bewegliche Glocke Spaniens und in ihrem Inneren finden sich Dekorationen von Gaudi.

Entspannen lässt es sich bei einem Bummel durch die Gassen der Altstadt. Hier solltest du besonders auch mal kleine Abzweigungen abseits der hoch frequentierten Straßen nutzen. Auch die Passeig d’es Born lädt zum Flanieren ein. Die Verbindung zwischen Altstadt und Kathedrale verfügt über viele Bänke zum Ausruhen und Alleebäume, die Schatten spenden. Neben gehobenen Einkaufsmöglichkeiten befinden sich hier auch Ketten wie Zara oder H&M. Natürlich fehlen zudem Restaurants und Bars nicht.

Strandliebhaber zieht es zur Playa de Palma, einem circa 4,5 Kilometer langen Strandabschnitt. Es gibt 15 Strandabschnitte mit einer jeweiligen nummerierten Strandbar. Die Bekannteste ist Balneario 6 – besser bekannt als Ballermann 6. Im Zuge des Imagewandels heißt sie seit 2017 Beach Club Six.

Sète/Montpellier

Die südfranzösische Stadt Sète liegt auf einer schmalen Landzunge. Gassen werden von Kanälen gekreuzt und erinnern an Venedig. Italienisch-mediterranes Flair umgibt die malerische Stadt. Schon die Einfahrt in den Hafen ist ein Erlebnis. Früh fällt der Blick auf den Stadthügel Mont Saint-Clair mit einer Höhe von 183 Meter. Die Altstadt ist nach dem Anlegen nur wenige Hundert Meter entfernt. Auf dem Weg kommst du vorbei an historischen Gebäuden und idyllischen Brücken. Von Sète aus gibt es auch die Möglichkeit für einen Ausflug nach Montpellier. Die schnellste Variante ist hier der Zug. Die Fahrt dauert etwa 16 Minuten.

Sehenswürdigkeiten Sète

Eine bequeme und erlebnisreiche Möglichkeit, die Stadt zu erkunden, ist eine Rundfahrt mit dem Tuk Tuk. Im Quartier Haut befindet sich die wichtigste und älteste Kirche der Stadt. Die Kirche St. Louis wurde aus Bruchsteinen gebaut. Auf ihrem Kirchturm gibt es eine sieben Meter hohe Statue, die die Jungfrau Regina Maris zeigt.

Das Musée Paul Valéry richtet sich besonders an Kulturinteressierte. Hier gibt es Andenken an den Schriftsteller zu sehen, der gleich nebenan auf dem Cimetière marin begraben ist. Desweiteren befindet sich im Gebäude eine Ausstellung, die sich mit der Stadtgeschichte befasst. Feiner Sandstrand an der Mittelmeerseite und die Möglichkeit zum Wassersport werden in Sète ebenfalls geboten.

Sehenswürdigkeiten Montpellier

Der Place de la Comédie wird aufgrund ihrer ovalen Form auch „das Ei“ genannt. Mit dem Brunnen der drei Grazien, charismatischen Gebäuden und der Oper bildet der Platz ein Zentrum, welches als beliebter Treffpunkt für Einwohner gilt.

Am Ende der Rue Foch steht der Triumphbogen Porte du Peyrou im dorischen Stil. Gleich nebenan steht der Justizpalast. Von der Promenade du Peyrou hast du einen tollen Blick auf umliegende Stadtviertel und kannst eine Statue von Ludwig XIV bewundern.

Venedig

Venedig ist ein Ort für Romantiker. Stars haben in der Lagunenstadt geheiratet und bei einer Fahrt in der Gondel auf dem Canal Grande können nicht nur frisch verliebte Paare eine romantische Zeit verleben. Der Hafen befindet sich jedoch weit abseits der berühmten Sehenswürdigkeiten, die im historischen Zentrum zu finden sind. Zu Fuß kannst du zwar schon das Flair Venedigs aufnehmen, aber der Marsch dauert etwa eine Dreiviertelstunde. Schneller geht es mit der Standseilbahn People Mover oder einem Shuttlebus der jeweiligen Reederei.

Sehenswürdigkeiten

Eine Fahrt auf dem Canal Grande führt dich vorbei an prunkvollen Palästen, die in unterschiedlichen Stilen erbaut wurden. Die bedeutendsten Gebäude Venedigs findest du auf dem Markusplatz. Darunter der Uhrturm und der Markusdom.

Auch, wenn man hier in den Cafés bekanntermaßen extra für die Begleitmusik zahlen muss, lohnt es sich, einfach in Ruhe etwas zu trinken und diese besondere Atmosphäre zu genießen.

Auf der Besichtigungstour sollten auch die Seufzerbrücke und die Rialtobrücke nicht fehlen. Direkt neben der Rialtobrücke steht das Luxuskaufhaus Fondaco dei Tedeschi. Eine Terrasse im vierten Stock ermöglicht einen atemberaubenden Blick auf die Lagunenstadt.

Kotor

Wenn sich das Schiff durch die Bucht langsam Kotor nähert, kommt es einem vor, als würde man durch einen norwegischen Fjord gleiten. Hochragende Bergflanken, prächtige Palmen, Olivenbäume und Zypressen umgeben die weißen Häuser mit terrakottafarbenen Dächern. Als Kontrast das tiefblaue Wasser. Nicht umsonst nennt man die Bucht von Kotor den südlichster Fjord Europas. Auch, wenn sie keiner ist.

Die Pier befindet sich direkt im Zentrum. Laufen mehrere Schiffe an einem Tag ein, so gelangen Passagiere auch mittels Tenderbooten an Land.

Sehenswürdigkeiten

Das autofreie Kotor verdankt seinen Status als UNESCO-Welterbe den prächtigen Monumenten, der Stadtmauer und auch den Kirchen. Verwinkelte Straßen laden zu einem gemütlichen Bummel im Zentrum ein. Schon vor Betreten des Stadtkerns vom Hafen aus zeigt sich eine Sehenswürdigkeit: das Seetor.

Wer gut zu Fuß ist und einen unbeschreiblichen Blick auf die Stadt erleben möchte, sollte den Aufstieg zur Festung Sveti Ivan wagen. Sie ist gegen eine kleine Gebühr über mehr als 1300 Treppenstufen zu erreichen. Dabei solltest du auf gutes Schuhwerk achten, denn stellenweise ist der Weg beziehungsweise sind die Stufen recht uneben.

Die St. Tryphon Kathedrale beherbergt Kunstsammlungen und bedeutende Schatzkammern. Das romanische Bauwerk ist ein spektakulärer Blickfang. Das Stadtbild ist geprägt durch mehrere Plätze. Beim Trg od Oružja handelt es sich um den größten Platz. Hier liegen der Prinzenpalast mit dem Napoleonischen Theater, der Uhrenturm und der Turm der Stadtwache.

Split

Umgeben von den Gebirgen Mosor, Kozjak und Perun im Herzen Dalmatiens liegt Split. Dich erwartet eine Uferpromenade mit buntem Treiben, Strände und viel Kultur. Der Hafen ist zentrumsnah gelegen. Kleine und mittlere Kreuzfahrtschiffe können direkt anlegen, ansonsten werden Tenderboote eingesetzt.

Sehenswürdigkeiten

In der zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Altstadt ist der Diokletianspalast die Hauptsehenswürdigkeit. Ihm wurde ebenfalls dieser Status erteilt. Ein weiteres historische Gebäude in der Nähe ist die Kathedrale Sveti Duje.

Am Strand Bacvice ist Zeit zum Entspannen. Ein Strandclub und Cafés sorgen für Abwechslung zwischen Baden und Sonnen. Auf der Uferpromenade Riva ist immer etwas los. Hier treffen sich Einheimische zum Kaffee, es finden viele kulturelle Events statt und hier werden Sportler nach großen Erfolgen von der Stadt begrüßt.

Piräus/Athen

Die meisten Kreuzfahrer zieht es direkt weiter nach Athen, wenn sie den Hafen von Piräus erreichen. Dabei ist die wichtigste Hafenstadt Griechenlands selber ein wunderbarer Ort zum Verweilen. Malerische Buchten, imposante Bauten oder typische Lokale, in denen sich viele Einheimische treffen, ermöglichen einen abwechslungsreichen Tag.

Der Hafen verfügt über drei Terminals mit insgesamt 12 Liegeplätzen für Kreuzfahrtschiffe. In der Nähe warten direkt viele Sightseeing- sowie Hop-on-Hop-off-Busse, die zum Teil auch bis nach Athen fahren. Um in die Innenstadt von Piräus zu gelangen, eignen sich öffentliche Verkehrsmittel. Auch eine Hop-on-Hop-off-Minizugtour startet am Kreuzfahrthafen.

Sehenswürdigkeiten Piräus

Am antiken Hafen Zea Marina lässt es sich mit Blick auf tolle Yachten gemütlich schlendern. Neoklassizistische Herrenhäuser, schicke Bistros, Restaurants oder Bars und ein herrlicher Meerblick warten auf der Anhöhe Kastela. Schmale Gassen führen hinauf und am Gipfel steht eine dem Propheten Elias geweihte Kirche.

Auch die Architektur in Piräus ist zum Sightseeing bestens geeignet. Erwähnenswert ist hier beispielsweise das Stadttheater. Es zählt zu den bedeutendsten Schauspielhäusern Griechenlands. Auch die Marineakademie nach den Plänen des Architekten Ernst Ziller weiß optisch zu überzeugen. Die Metrostation von Piräus glänzt mit einem eindrucksvollen Gewölbedach. Sie ist die Metroendhaltestelle, die Piräus mit Athen verbindet.

Sehenswürdigkeiten Athen

Wenn du zu den Kreuzfahrern gehörst, die sich von Piräus direkt nach Athen begeben, wartet natürlich die bekannteste Sehenswürdigkeit: die Akropolis. Das berühmte Wahrzeichen thront gut 150 Meter über der Erde und ist fast von jedem Punkt der Stadt zu sehen. Von dort oben hat man einen atemberaubenden Blick, was ein Argument dafür ist, sich dieses Highlight nicht nur von Weitem anzusehen. Der Besuch der Akropolis lässt sich wunderbar mit einem Gang auf den Felsen Areopagus verbinden. Auch hier wartet eine grandiose Aussicht für entsprechende Fotomotive.

Am Fuße der Akropolis liegt die Agora. Es handelt sich um ein Gebäude auf vielen Säulen. Zu früheren Zeiten wurden dort Feste gefeiert und es fanden Märkte statt. Der Nationalgarten nahe des Syntagma-Platzes ist der perfekte Ort für einen Spaziergang. Geschlängelte Wege führen dich vorbei an Palmen, bewachsenen Gebäuden, Rosenbögen und einem Riesenkaktus. In der Mitte des Parks befindet sich zudem ein schöner See.

Mykonos

Mykonos ist bekannt für sommerliches Partyfeeling, Strände mit schönen Bars und die alten Windmühlen. Verwinkelte Gassen, bunte Fischerboote und blühende Bäume zaubern eine traumhafte Atmosphäre. Hier urlauben gerne auch die Reichen und Schönen.

Die neue Pier für Kreuzfahrtschiffe liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums. Kleinere Schiffe können auch direkt im alten Hafen anlegen oder es wird getendert. Bei den beiden letzten Varianten ist kein Transport ins Zentrum nötig. Beim Anlegen im neuen Hafen stehen Shuttlebusse und Wassertaxen zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten

Ein Bummel durch die Gassen von Mykonos-Stadt zeigt dir schöne kleine Geschäfte, Tavernen, typisch blau-weiße Häuser mit prachtvollen Blumenkästen und Kunstgalerien. Vielleicht begegnet dir auch ein Nachfahre von Mykonos Maskottchen Petros. Dabei handelt es sich um Rosapelikane, die sich in den Gassen manchmal den Besuchern zeigen.

Auch, wenn du auf dem Schiff das Essen inklusive hast, solltest du dir hier etwas Leckeres in einem der Restaurants direkt am Wasser gönnen. Die Aussicht und Atmosphäre ist ein Traum. Der Sandstrand von Agios Stefanos ist für Kreuzfahrer ideal zu erreichen. Neben Wassersportmöglichkeiten gibt es natürlich Restaurants und es bietet sich ein toller Blick auf die Kreuzfahrtschiffe. Der Gang zum Hügel mit den berühmten Windmühlen sollte natürlich auch nicht fehlen.

Santorin

Die eindrucksvolle zerklüftete Landschaft Santorins rührt aus einer Zerstörung nach einem Vulkanausbruch im 16. Jahrhundert. Die beiden Hauptorte sind Fira und Oia direkt an der Steilküste. Der kleine Hafen Skala wird nur von Tenderbooten angefahren. Die Kreuzfahrtschiffe selber liegen in der Caldera vor Anker. Skala liegt unterhalb der Inselhauptstadt Fira. Diese kannst du über drei unterschiedliche Wege von dort aus direkt erreichen. Zum einen gibt es eine Seilbahn, an der du aber Wartezeiten einplanen solltest. Wer gut zu Fuß ist, nimmt die Karavolades-Treppe mit ihren über 500 Stufen. Denselben Weg kann man auch auf dem Rücken eines Esels zurücklegen.

Sehenswürdigkeiten

Der Aufstieg über die Treppe ist schon eine Art Sehenswürdigkeit für sich. Bei einem Fußmarsch bietet sich immer wieder die Gelegenheit für Zwischenstopps, bei denen wechselnde Ausblicke auf die wundervolle Landschaft mit ihren blau-weißen Häusern warten.

Zu den wichtigsten Punkten bei einer Sightseeingtour gehört eindeutig die Kathedrale Metropolis mit ihrer imposanten Kuppel, dem gewaltigen Kristallleuchter und Malereien von Christóforos Assimís. Hast du Gelegenheit, einen Sonnenuntergang vor Ort zu erleben, solltest du dich dafür zum Aussichtspunkt in Fira begeben. Er liegt links von der Kathedrale.

Aber auch ohne Sonnenuntergang gibt es von hier die perfekten Fotomöglichkeiten. Eine tolle Ausstellung präsentiert das Archäologische Museum Santorins. Hier geht man auf eine Zeitreise mit außergewöhnlichen Funden, Skulpturen und Gefäßen.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Ausflug nach Oia. Am schönsten ist diese Fahrt in einem motorisierten Segler. Du kommst aber auch per Bus rüber. Der Ort ist wunderschön und hier gibt es das berühmte Fotomotiv der drei blauen Kirchenkuppeln zu sehen. Ein Gang durch die verwinkelten Sträßchen zeigt ungewöhnliche Hausbauweisen und man kommt an der Kirche von Panagia sowie einer alten Windmühle vorbei.

Neapel

In Neapel soll die Pizza erfunden worden sein. Noch heute ist sie gemeinsam mit Pasta dort das wichtigste Gericht. Ebenfalls in einem Atemzug mit der Stadt wird der Vesuv genannt. Er ist der einzige noch aktive Vulkan des europäischen Festlands und liegt am Golf von Neapel.

Die Schiffe legen am Molo Angioino-Pier an, welcher nahe der Burg Castel Nuovo und der Innenstadt gelegen ist. Du kannst hier also bequem zu Fuß auf Erkundungstour gehen oder dir ein Ticket für eine Überfahrt auf die Insel Capri oder Ischia besorgen.

Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt (centro storico ) gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier erstreckt sich ein gassenartiges Labyrinth mit wunderschönen kleinen Kapellen und Kirchen, den Krippenstraßen, Pizzerien, antiken Palazzi oder dem Kloster Santa Chiara. Von der Altstadt aus führt auch ein Eingang zum unterirdischen Neapel.

Das Museo archeologico Nazionale zeigt unter anderem wichtige Fundstücke aus Pompeji und bei einem Gang über die autofreie Strandpromenade zum Yachthafen Santa Lucia kannst du mit einem weiten Blick den Vesuv sowie die Inseln Capri und Ischia sehen. Zum Shoppen geht es auf die Via Toledo. Hier findet sich trendige Mode zu teils deutlich geringeren Preisen als in Deutschland.

Valletta

Die Hauptstadt Maltas ist die kleinste Hauptstadt eines EU-Staates und gehört zum UNESCO-Welterbe. Umgeben ist sie von einem Ring aus Bastionen. Valletta diente schon als Filmkulisse für Game of Thrones. Der Naturhafen von La Valletta ist einer der schönsten Naturhäfen, was schon die Einfahrt zu einem besonderen Erlebnis macht. Kreuzfahrtschiffe legen unterhalb der mittelalterlichen Festungsmauern am Grand Harbour an. Das Zentrum ist mit 500 Metern Entfernung gut zu Fuß zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten

Valletta ist generell gut fußläufig zu erkunden, da viele Sehenswürdigkeiten sehr eng beieinanderliegen. Über das City Gate geht es in die Stadt. Die Republic Street ist so etwas wie eine Hauptstraße, die bis Fort St. Elmo, welches in der Geschichte Maltas eine sehr bedeutende Rolle spielt, verläuft. Das Neue Parlament schließt sich direkt hinter dem Gate an. Das Gebäude wurde von Renzo Piano entworfen.

Von außen eher unscheinbar wirkt die St. John´s Co-Cathedral. Du solltest unbedingt hineingehen, denn vom Innenambiente her gehört sie zu den schönsten Kirchen im Mittelmeerraum. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Prunkgebäude des Grandmaster´s Palace, die Lower Barrakka Gardens sowie die Upper Barrakka Gardens.

Civitavecchia/Rom

Für die Region Latium ist Civitavecchia die wichtigste Hafenstadt. Für Kreuzfahrer ist sie in der Regel der Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Rom, da die Stadt selber nicht so viel Sehenswertes zu bieten hat.

Im Hafen gibt es verschiedene Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe. Rombesucher können von hier diverse Bustouren in Anspruch nehmen. Anbieter stehen großzügig verteilt am Ausgang des Hafens. Diese Touren sind jedoch oft sehr teuer. Wer Rom sowieso auf eigene Faust erkunden will, sollte den Zug nehmen. Bahnfahrten sind hier sehr günstig und man ist in ungefähr einer Stunde in der italienischen Hauptstadt. Der Bahnhof ist vom Hafen aus in etwa 20 Minuten fußläufig zu erreichen. An den Fahrkartenautomaten kann auch die deutsche Sprache ausgewählt werden.

Sehenswürdigkeiten Rom

In der Ewigen Stadt hast du sprichwörtlich die Qual der Wahl in Sachen Sehenswürdigkeiten. Vom berühmten Amphitheater Kolosseum über den Trevi-Brunnen bis hin zur Spanischen Treppe lohnt sich jede dieser Sehenswürdigkeiten. Aber auch der Petersdom sollte auf dem Programm stehen.

Der Palatin ist einer der sieben Hügel, auf denen Rom erbaut wurde. Das Gebiet gilt als ältester Teil der Stadt. Idylle in der Metropole findest du in der Parkanlage Villa Borghese. Packende Eindrücke liefert auch ein Gang über die Engelsbrücke mit ihren wundervollen Engelsstatuen auf die Engelsburg zu. Wenn du möglichst viele der Hotspots in kurzer Zeit sehen möchtest, empfiehlt sich die Fahrt mit einem der Hop-on-Hop-off-Busse.

Dubrovnik

In Kroatien zählt die schöne Hafenstadt zu den Top-Zielen. Die idyllische Altstadt, herrliche Strände und die bekannte Stadtmauer geben ein charmantes Gesamtbild ab. Mittlerweile pilgern auch viele Fans von Game of Thrones in die Stadt, die Hauptdrehort war.

Anlegestelle ist der Hafen von Gruz gut drei Kilometer von der Altstadt entfernt. In der Regel werden Shuttlebusse von den Reedereien angeboten. Natürlich kannst du aber auch auf ein Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen.

Sehenswürdigkeiten

Die vollständig erhaltene Stadtmauer kann komplett begangen werden und umrundet die gesamte Altstadt. Beim Umrunden sind herrliche Ausblicke auf Stadt und Meer natürlich inklusive. Die Altstadt ist nicht nur von der Stadtmauer aus schön, sondern ein Spaziergang durch ihre Gassen lohnt ebenfalls. Wenn es um tolle Ausblicke geht, ist auch die Fahrt mit der Seilbahn zu empfehlen. Oben kannst du den Ausblick in einem Café genießen. Wer einmal Cocktail, Kaffee oder Smoothie in einer besonderen Umgebung trinken möchte, geht ins Art Café, welches außerhalb der Altstadt liegt und somit weniger von großen Gruppen aufgesucht wird. Hier sitzt man in alten bunten Badewannen oder auf Hockern an Tischen aus Wäschetrommeln.

Kreuzfahrthäfen und Sehenswürdigkeiten des Kanarenabschnitts

Wie erwähnt, fahren viele Kreuzfahrtschiffe eine Mittelmeer- und Kanarenroute kombiniert in einer Reise. Das kann durchaus reizvoll sein, denn auch die Kanaren und das erweiterte Gebiet bieten tolle Hafenanläufe, bei denen es viel zu sehen gibt.

Madeira

Spektakuläres Bergpanorama, wunderschöne Blumenlandschaften und viele Weingüter prägen das Bild der zu Portugal gehörenden Insel. Kreuzfahrten haben die Hauptstadt Funchal zum Ziel. Angelegt werden kann sowohl an der Außenmole mit einer Entfernung von 1,5 bis 2 Kilometer als auch direkt an der Uferpromenade direkt am Zentrum. Es erwarten dich subtropische Gärten, eine geschmackvolle Fußgängerzone und auch die Uferpromenade selbst ist sehr ansprechend gestaltet. Der Stolz der Stadt ist der mehrfach zum Weltfußballer gekürte Cristiano Ronaldo. Der in Funchal geborene Ausnahmekicker ist besonders auf Souvenirs allgegenwärtig.

Sehenswürdigkeiten

Der Tropische Garten ist eine wundervoll angelegte Gartenanlage, die auch Einheimische zu schätzen wissen. Eine Vielzahl an exotischen Pflanzen, Kunstwerken und ein großer Koi-Teich machen das Gartenmeisterwerk zu einem lohnenswerten Ausflugsziel. Kulinarischer Genuss steht in der Markthalle Mercado dos Lavradores im Vordergrund. Der Eingangsbereich ist mit Azulejos (Bilder aus bunten Fliesen) gestaltet und ein echter Hingucker.

Las Palmas

Wer im Hafen von Las Palmas ankommt, wird mit einer besonderen Freundlichkeit empfangen. Schon die belebte Promenade macht Lust auf einen ausgiebigen Landgang. Gran Canarias Hauptstadt wird im Zentrum von der Guiniguada-Schlucht geteilt. Vom Hafen bis in die Stadt oder zum Strand sind es nur ein paar Gehminuten.

Sehenswürdigkeiten

Eine Vielzahl an Museen und Kirchen sind in Las Palmas zu finden. Das Casa de Colón beispielsweise befasst sich vorwiegend mit den Reisen von Christoph Kolumbus. Die Catedral de Santa Ana steht in der Altstadt und ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Kirche vereint verschiedenste Baustile. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt bietet sich eine Auszeit am Stadtstrand Playa Las Canteras an.

Santa Cruz de Tenerife

Santa Cruz de Tenerife liegt im Nordosten von Teneriffa und begeistert mit ganzjährig angenehm warmen Temperaturen Urlauber aus aller Welt. Am über einen Kilometer langen Muelle Sur legen die Schiffe an und von dort werden die Passagiere mit kostenlosen Shuttlebussen zum Hafenausgang gefahren. Zu Fuß benötigt man etwa 20 Minuten ins Stadtzentrum.

Sehenswürdigkeiten

Direkt am Hafen zeigt sich mit dem Auditorium von Teneriffa schon die erste Sehenswürdigkeit. Optisch erinnert es im weitesten Sinne an das Opernhaus von Sydney. Die Mercado Municipal Nuestra Senora de Africa ist eine typische spanische Markthalle mit vielen frischen Köstlichkeiten. Vom Plaza de Espana mit großem See und dem Santa Cruz Schriftzug gelangst du auf die Rambla de Santa Cruz und kannst die Innenstadt erkunden.

Einreisebestimmungen und Reisedokumente für Mittelmeer-Kreuzfahrten

Auf Routen, bei denen nur Häfen innerhalb der EU angelaufen werden, genügt ein Reisepass, der mindestens bis einen Monat nach Ende der Reise gültig ist. Einige Reedereien verlangen sogar eine längere Gültigkeit. Daher solltest du dich im Vorfeld auf den Seiten der entsprechenden Gesellschaften oder in deinem Reisebüro informieren. Sobald ein Hafen außerhalb der EU während der Reise angesteuert wird, muss auch ein gültiger Reisepass mitgeführt werden. Auch hier gibt es unterschiedliche Vorgaben der Reedereien. Generell ist es immer besser, einen Reisepass mit sich zu führen, falls es auf der Reise beispielsweise eine Umroutung gibt. Informiere dich vorab, ob in gewissen Häfen sogar ein Visum erforderlich ist.

Währungen auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt

In den meisten EU-Häfen, die auf einer Kreuzfahrt im Mittelmeerbereich angesteuert werden, kannst du mit dem Euro bezahlen. Jedoch gibt es auch einige Ausnahmen, wie zum Beispiel Kroatien. Dort gibt es die Kuna. Einige Routen beziehen Häfen in Marokko (zum Beispiel Tanger) ein, wo mit Dirham gezahlt wird. Teilweise kannst du auch in diesen Ländern mit Euro zahlen, jedoch gibt es Wechselgeld in der Landeswährung zurück. Am sichersten hast du immer etwas Bargeld in den jeweiligen Landeswährungen dabei, welches du entweder vor Ort wechselst oder schon vor dem Urlaub zu Hause eintauscht. Wie bei den Dokumenten ist es auch hier wichtig, dir vorher anzusehen, welche unterschiedlichen Währungen du unter Umständen für deine Reise benötigst.